FOHAT ENGEL-ENERGIE e.V.

Qualitätssicherung spirituelles Heilen

Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt. Je hilfloser ein Lebewesen ist, desto grösser ist sein Anrecht auf menschlichen Schutz vor menschlicher Grausamkeit.

Mahatma Gandhi (1869-1948)

   

Warum Auslandstierschutz?

 GO GLOBAL

Woher kommen unsere Orangen, Ananas, Tomaten, Kunststoffe & Rohöl? Woher kommen unsere Möbel und unsere Kleidung? Woher kommt 90% unserer Elektronik, vom Fernseher bis zum Smartphone? Aus dem Ausland. Wo machen wir liebend gern Urlaub? Genau, im Ausland.

Wir können – und wollen – uns nicht vor dem Ausland verschließen, ganz im Gegenteil. Heutzutage sind wir „ein“ Europa, und immer öfter geht es bereits um globale Angelegenheiten und um weltumspannendes Denken. Zukünftig wird es zweifellos mehr werden. „Global thinking“ und ein gemeinnütziger Gedanke sind so unumgänglich und so voller Zukunft, dass noch viele Menschen folgen werden.

Alles ist eins, und aus diesem Grunde ist es unbedingt notwendig, weltweit zwei- und vierbeinigen Flüchtlingen zu helfen und Heimatlosen Asyl zu schaffen. Alle Lebewesen dieser Welt sind miteinander verbunden und Handlungsweisen haben Auswirkungen aufeinander, auch wenn das den meisten Menschen noch nicht bewusst ist. Es ist wichtig, den Schwächsten und Ärmsten zu helfen. Landesunabhängig und grenzenlos. Wenn ein Tier misshandelt wird oder leidet, widerfährt ihm Schreckliches – unabhängig davon, ob es sich in Spanien, Griechenland, Rumänien, Russland, Ägypten, Deutschland oder China befindet. Es ist daher auch absolut nebensächlich, in welchem Land gegen ein solches Unrecht gekämpft wird. Wichtig ist, dass gekämpft wird. Wichtig ist, dass Menschen aufstehen und sich stark machen für Lebewesen, die keine Lobby haben.

Warum Auslandstierschutz – ein Vergleich:

Deutsche Tierheime sind im realistischen Vergleich ein 5***** All Inclusive Hotel, wenn man die Zustände im weltweiten Ausland (einmal abgesehen von Skandinavien, den Niederlanden, Großbritannien, Österreich und der Schweiz) gesehen hat. Diese Länder töten nicht, sie vergasen nicht, lassen nicht verhungern, sie erschlagen und erschießen nicht und benutzen schon gar keine verbotenen Muskelrelaxantien, die einen langsamen und qualvollen Tod mit sich bringen, weil sie billiger als die Todesspritze sind.

Die meisten Länder dieser Welt gehen mit Tieren anders um. Hunde und Katzen sind dort keine geschätzten Familienmitglieder, sondern eine Sache, auch vor Gericht. So wird die "Sache" gern bei Nichtgefallen oder wenn man merkt, dass Arbeit und Geld gebraucht werden, abgegeben oder weggeworfen. Gleiches gilt, wenn das Haustier krank oder alt ist. Man entsorgt es und wählt den einfachsten, wenn auch grausamsten Weg.

Anwohner in Süd- und Osteuropa vergiften reihenweise Straßentiere, weil sie ihnen lästig sind. Sie schlagen sie, treten sie, fahren sie absichtlich um und lassen sie schwer verletzt liegen, binden sie an die Stoßstange ihrer Autos und fahren los. Kinder spielen mit Katzenbabys Fußball. Frauen halten Hunde auf Balkonen und Fensterbänken. Männer ertränken den fünften unerwünschten Wurf ihrer unkastrierten Hündin im Fluss ums Eck. Omas liefern ihre „alten“ Tiere mit nur 8 Lebensjahren am Heiligabend in der Tötungsstation ab (offensichtlich ohne jegliche Kenntnis von Karma und dem Bewusstsein, dass ihnen dies oder ähnliches einmal selbst widerfahren könnte, um die Waagschale zurück in den Ausgleich zu bringen…), weil die Abgabe an diesem schrecklichen Ort billiger ist als die Euthanasie beim Tierarzt. Das Tier wird mit folgenden Worten abgegeben: Er taugt nichts mehr und ist mir `was schuldig. (In Demut gedacht: Ist es nicht umgekehrt?)

Am selben Abend sitzt ein neuer Welpe unter dem Christbaum, nicht selten aus einer Puppy Mill, einer Hunde-Vermehrungs-Hölle ohne jeglichen ethischen Hintergrund. Umso kurioser mutet es an, dass ungewollte Hunde- und Katzenwelpen wie Müll im nächstgelegenen Abfallcontainer „entsorgt“ werden und dort oft ungehört, langsam und elendig sterben. Blinde, alte und kranke Hunde werden in den Abwasserkanal geworfen oder direkt auf der Autobahn ausgesetzt. Wahrlich ist der Mensch der König aller Tiere, denn seine Grausamkeit übertrifft die ihrige um Längen.

Straßentiere in aller Welt fristen so gut wie immer ein qualvolles Dasein, der schleichende Tod ist ihr ständiger Begleiter und schaut ihnen nicht selten täglich ins Gesicht. In vielen Ländern vegetieren Hunde jahrelang an einer 50 cm kurzen Kette. Die tägliche Mahlzeit – mit Glück ein Stück altes Brot, mit Pech nur Regenwasser. Viele dieser Hunde haben kein Dach über dem Kopf, sind jeder Witterung ausgesetzt, leiden unter klirrender Kälte im Winter und sengender Hitze im Sommer. Es grenzt manchmal an ein Wunder, dass einige diese Torturen jahrelang und oft mit in den Hals eingewachsenen Ketten klapperdürr überleben, wo manche es doch im Tode leichter und sanfter hätten... Bei Menschen würde man es Folter nennen. Auch darum ist Auslandtierschutz notwendig.

Dies sind nur einige wenige Handlungsweisen und Beispiele, die Tieren auf dieser Welt täglich widerfahren und die jeden achtsamen Tierschützer und respektvollen Menschen phasenweise an den Rand der Verzweiflung bringen können. Diese wahrlich barbarischen Handlungen, die nicht nachvollziehbar sind und an Grausamkeit nur schwer zu übertreffen sind, bestimmen den Alltag der Tiere. Für sie muss es wie Krieg sein, wie ein permanenter Kampf ums Überleben, den die meisten, Millionen von ihnen, verlieren.

Ihr Gegner? Der Mensch. Er hat ihre Situation erschaffen und er schürt sie weiter. Deshalb ist es wichtig, dass wir Menschen helfen, neben deutschen Tieren auch denen außerhalb deutscher Grenzen zu helfen, die in schwere Not geraten sind.

Deshalb              MUSS!                es   Auslandstierschutz geben.

Wer einmal das oft unvorstellbare Leid der Tiere in Süd- und Osteuropa sowie Asien mit eigenen Augen gesehen hat, der wird es nie vergessen. Es ist wie ein Verkehrsunfall, der sich unauslöschlich ins Gedächtnis brennt. Dieses ungeheure Tierleid verlangt förmlich nach Handlung, nach einem Schritt nach vorn, nach Fortschritt. Man versucht zu helfen, durch Geld- und Futterspenden, durch ehrenamtliche Arbeit, durch Kastrations-, Flug- und Transportpatenschaften, durch Aufklärungskampagnen, durch Adoption eines betroffenen Tieres. Es gibt so viele, schöne Wege, Hilfe zu leisten. Jeder für sich und alle zusammen.

Jedwede Seele in Not hat Hilfe verdient, auch wenn es so unendlich viele sind. Irgendwo bei einer glücklichen Seele ist der Beginn. Wenn Menschen den Wert eines Tieres – eines jeden Lebewesens hier auf Erden, Mensch wie Tier – nicht erkennen und ihr Herz nicht öffnen können, leuchtet ihnen vieles nicht ein in ihrer eigenen Dunkelheit. Es ist, als würden diese Menschen sich in ewiger Nacht befinden und das Licht derer, die es leuchtend vorleben, ist (noch) zu hell und blendend, sodass noch die Augen verschlossen werden. Es bleibt die Hoffnung, dass sich diese Mitmenschen an die Helligkeit gewöhnen und sie bald als schön, als richtig und wohltuend wahrnehmen können.

Im ruhigen Wissen, dass steter Tropfen den Stein höhlt, ist noch eine Menge Aufklärungsarbeit und Bewusstwerdung notwendig.  Der Tierschutz steckt im In- und Ausland immer noch in den Kinderschuhen. Kastration ist meist nach wir vor ein völlig absurdes Thema für viele Menschen, insbesondere für Männer.

Im Auslandstierschutz geht es um drei Dinge, die einander in fast allen Fällen bedingen und eine Symbiose miteinander eingegangen sind:

Kastration, Aufklärung/Bewusstwerdung und Tiervermittlung

1 . Es ist unabdingbares und oberstes Ziel des weltweiten Tierschutzes, Tiere frühestmöglich zu kastrieren, um weiteren Nachwuchs, den es bereits millionenfach gibt, zu vermeiden. Dies ist der wichtigste Schlüssel zur Eindämmung der unzähligen herrenlosen Tiere unseres Planeten.

2 . Das zweite Ziel ist es, die bereits vorhandenen Tiere zu retten, aufzupäppeln und wenn möglich in ein liebevolles Zuhause zu vermitteln, sowohl im In- als auch im Ausland.

3. Drittes und ebenso wichtiges Ziel ist die Aufklärung in Kindergärten, Schulen, Jugendgefängnissen, an Universitäten und in jedweden Lehreinrichtungen. Besonders die Arbeit mit Kindern ist wertvoll und fruchtbar, denn so manches Kind lernt daheim, dass Tiere wertlos, böse, dreckig, bissig und ohne Rechte sind. Kinder sind oft positiv erstaunt, wenn sie in der Schule das Gegenteil lernen und diese schöne Seite der Medaille kennenlernen dürfen. Sie  nehmen wie selbstverständlich an, was sie nun ganz bewusst fühlen können. Die Kinder, die lernen dürfen, wie wertvoll und achtenswert wir ALLE sind – Menschen und Tiere – sind mehr in der Liebe und im Gleichgewicht. Einmal erfahren, schätzen sie die bedingungslose Liebe eines Tieres und können aus ihrer kindlichen Neugier und Natürlichkeit nicht anders, als es zurückzulieben. Dies ist dauerhaft.

Zum Glück gibt es auch sehr liebevolle Menschen in Süd- und Osteuropa und im Rest dieser Welt!

Sie verachten das oft unmenschliche Verhalten ihrer Mitbürger zutiefst und weisen es weit von sich. Diese Menschen sind mit BeGEISTerung am Werk! Sie tun alles, um zu helfen und opfern nicht selten ihr weniges Geld für ihre vierbeinigen Schützlinge. Sie stellen sich als Pflegestelle zur Verfügung und helfen ehrenamtlich in Tierauffangstationen, in denen nicht getötet, sondern gerettet, gepflegt und vermittelt wird. Sie leisten in ihrer Freizeit Aufklärungsarbeit und setzen sich unermüdlich für die Tierseelen ihres Landes ein, um die Grundhaltung der Bevölkerung nachhaltig positiv zu verändern. Auch im Kleinen ergeben sich Lichtblicke an den Brennpunkten vor Ort: Müllmänner rufen Tierschützer an, wenn sie Welpen im Müll finden. Anwohner richten Futterstellen für obdachlose Tiere ein. Menschen halten an, wenn sie einen streunenden Hund oder eine verletzte Katze sehen und bringen das Tier ins Tierasyl, damit es tierärztlich versorgt werden und anschließend in Sicherheit sein kann. Tendenz deutlich steigend. Menschen werden menschlicher. Das ist WUNDERvoll!

Das größte „sichtbare“ Dankeschön ist wohl ein vermittelter Hund, der glücklich seine Familie gefunden hat und seine Menschen mit seiner einzigartigen Liebe verzaubert hat. Ein heiß geliebtes Fellnasen-Familienmitglied, das nicht mehr wegzudenken ist. Ein unvergesslicher Glücksmoment für die Tierschützer vor Ort ist es, Happy End Bilder ihrer ehemaligen Schützlinge zu bekommen. Diese wertvollen Fotos sind all ihrer Mühe Lohn und machen jedwede Anstrengungen wett. Und noch etwas bewegt sie sehr: Wenn ein geschundenes Tier seine Angst ablegen kann und plötzlich beginnt, zu spielen, Vertrauen zu gewinnen und zurück ins Leben zu finden. Tiere leben im Hier & Jetzt und verstehen nach ihrer Rettung meist recht schnell, dass nun alles gut ist. Gerade die, die die größten Verluste und Misshandlungen erleben mussten, sind oft die dankbarsten und treuesten Wesen. Wer einmal einem solchen Tier begegnet ist, es vielleicht sogar ein Stück begleiten durfte, wird es immer in seinem Herzen tragen und als Kraftquell für all jene nehmen, die noch auf dem Weg ins Glück folgen werden.

Es ist wichtig und wunderschön, sein Herz zu öffnen und den Dingen dieser Welt, mögen sie auf den ersten Blick auch noch so unschön sein, mit den Augen der Liebe und des Mitgefühls zu begegnen. Für viele Tiere ist die aus diesen Beweggründen entstandene Tierschutzhilfe aus Nordeuropa die letzte Rettung und ihre einzige Chance, in Würde leben zu dürfen. In ihrem Land sind sie an den meisten Orten ohne Lobby. Wir Nordeuropäer sind ihre Stimme!

Erheben wir sie mit Stolz und Festigkeit für in Not geratene Tiere! Sie haben unsere Hilfe verdient.  

Im In- und Auslandstierschutz handelt es sich nicht wie vielfach angenommen um „Konkurrenzunternehmen“, sondern um wichtige soziale Einrichtungen verschiedenster Art, die alle ihre Daseinsberechtigung haben. Deutsche Adoptanten berichten oft: „Wir waren in vielen Tierheimen in unserer Nähe, konnten aber keinen passenden Hund finden.“ Umso schöner ist es, wenn ein Tier aus einem anderen „Stadtteil dieser Welt“ ein liebevolles Zuhause bei den suchenden Menschen findet. Niemand nimmt hier einen Platz weg, ganz im Gegenteil, ein wertvoller Platz wäre sonst leer geblieben. Fast alle Auslandstiere sind bestens sozialisiert, anhänglich, über die Maßen treu und verschmust. Wahre Traumgefährten also. Geschätzte, vierbeinige Familienmitglieder, die bei uns wohl in den seltensten Fällen abgegeben werden würden, weil sie so wundervoll sind!

Wir sehen: Beides ist notwendig – In- und Auslandstierschutz.

Jede Seele zählt und ist unserer Hilfe wert!

Wir alle wünschen uns für unsere Familien Sicherheit, Schutz, Frieden, Gesundheit und Liebe. Wenn man den Gedanken einmal zulässt und Nächstenliebe übt, frei von Grenzen, ohne sprachliche und mentale Barrieren, mit ganzem, weit geöffneten Herzen: Wünscht man sich dies dann nicht für die ganze Welt, für alle Menschen, für alle Tiere? Möchte man dieses lichtvolle Gefühl, diesen tiefempfundenen, hochschwingenden Wunsch in die Welt hinaustragen, sie umarmen und ein stückweit zu ihrer Heilung und Besserung beitragen? Damit unsere Kinder, Tiere und Mitmenschen sie schöner und erfüllter vorfinden? Wir alle sind die Veränderung und so wie ein Orchester gemeinsam Symphonien klangvollster Art spielen kann, so sind auch wir Virtuosen, die einen ganz besonderen Klangteppich der Hilfsbereitschaft für bedürftige Lebewesen weben und damit die Welt verändern können. Starten wir  jetzt, es fängt mit uns an und mit Dir! Sei ein Virtuose!

 

In Liebe allen Menschen und Tieren gegenüber, Constanze 

 

Gebet für die Tiere

O Gott, höre unser Gebet

für unsere Freunde, die Tiere,

besonders für alle die Tiere,

die gejagt werden

oder sich verlaufen haben

oder hungrig und verlassen sind

und sich fürchten;

für alle Tiere,

die eingeschläfert werden müssen.

Für sie alle erbitten wir deine Gnade

und dein Erbarmen.

Und für alle, die mit ihnen umgehen,

erbitten wir ein mitfühlendes Herz,

eine sanfte Hand

und ein freundliches Wort.

Mach uns selbst

zu wahren Freunden der Tiere

und lass uns so teilhaben

am Glück der Barmherzigkeit.

 Albert Schweitzer (1875-1965)

 

                                                                                                                                                                    © Constanze Ilchen